Projektmanagement Kompakt
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Weiche Werte, harte Realität

Verfasst von am Donnerstag, 20 Mai 2010Kein Kommentar

Für den beruflichen Erfolg sind heutzutage Soft Skills als Schlüsselqualifikationen unverzichtbar. Sozial-, Fach- und Methodenkompetenzen zählen für die Fachleute dazu. Der Mensch eignet sich im Normalfall nicht nur reines Wissen sondern ganz besonders auch komplexe Verhaltensweisen schon in jungen Jahren an. Was Soft Skills nun wirklich sind und was dazugehört ist eigentlich Interpretationssache. Oftmals heißt es ginge um Kompetenzen und nicht um Wissen. Die Welt der Schlüsselqualifikationen teilt sich deshalb in zwei:

Weiche Werte im Sinne von „verzichtbar“ doch die harte Realität holt diese schnell wieder ein.

Die harte Realität

Zur harten Realität gehören die Erwartungen vom Handel und Industrie, die im Zuge der Globalisierung Soft Skills verschärfen und ihnen sogar eine viel große Bedeutung geben.

Quelle: DIHK –  befragte 2135 Unternehmen was sie von Absolventen erwarten –  mit folgendem Ergebnis:

Die europäische Hochschulreform schreibt sogar vor auf die nötigen Fähigkeiten für den späteren Berufseinstieg einzugehen. In Fachkreisen heißt es Employability was so viel heißt die Beschäftigungs- fähigkeit. Deshalb bemühen sich viele der Deutschen Hochschulen oder Bildungseinrichtungen, unter dem Schirm des Handels und der Industrie, Seminare, Workshops, Kurse und Weiterbildungs- möglichkeiten anzubieten, sodass der Berufseinsteiger über die nötigen Soft Skills zu Beginn seiner  zum größten Teil verfügt. Doch dazu steht nun eine Forschung, die anhand bayrischer Absolventen unter Anbetracht der Auswirkung von Soft Skills auf ihren Berufseinstieg untersucht wurden.

Die weichen Werte

Das Ergebnis scheint ernüchternd: Ein hohes Niveau an Soft Skills als Schlüsselqualifikationen habe keinen der Art positiven Effekt für den Berufseinstieg oder dem Arbeitsmarkt. Es sei über alle Fachgruppen hinweg konstant und es gäbe keine Besonderen Fachgruppen die allein durch  Soft Skills dominiert werden. Viel wichtiger sei das Prinzip „learning by doing“ für das ausprägen der eigenen Erfahrungen wie zum Beispiel durch Praktika oder Auslandsaufenthalten und Sprachkursen. Dabei wird der ganz besonders der Chemiekonzern BASF als Beispiel genannt, welcher großen Wert auf Eigeninitiative der Bewerber legt.

Fazit

Viele der führenden Unternehmen in Deutschland sind somit unzufrieden und sich unter diesem Gesichtspunkt einig: persönliche Kompetenz sei nichts, was man im Unterrichtsstoff erlernen kann.

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