Netzbetreiber drehen mit der Netztechnik LTE auf!
Die neue Netztechnik LTE (Long Term Evolution)
Auf dem Mobile World Congress in Barcelona wurde die neue Netztechnik LTE bewundert und begrüßt. Long Term Evolution heißt das Zauberwort, welches den Nutzen Mobilen Internets eine bis zu dreifache Geschwindigkeit verspricht. Die Hersteller der Netzinfrastruktur nutzten die Messe, um die neuen Techniken zur Erhöhung der Datenrate in den Mobilfunknetzen zu präsentieren.
Nach UMTS und dem Nachfolger HSPA soll die neue Netztechnik LTE eine Geschwindigkeit von bis zu 112 MBit/s ermöglichen. Mit Modulationsverfahren und einer Mehrantennentechnik reizen die Experten die vorhandene Technik weiter aus. Der wesentliche Vorteil für die Netzbetreiber ist, dass sie kein komplett neues Netz aufbauen müssen, sondern die Erhöhung der Datenraten über ein Update der vorhandenen Basisstationen erreichen.
Die tests laufen auf Hochtouren!
Tests der neuen Netztechnik LTE laufen bereits seit geraumer Zeit. Das Pilot Projekt startete in Stockholm und Oslo Mitte Dezember 2009, welche als die weltweit ersten kommerziellen Mobilfunknetze mit der neuen Netztechnik LTE in Betrieb genommen wurden. Sony Ericsson präsentiere auf der Messe seine Testergebnisse: Die theoretische Übertragungskapazität betrug in diesen zwei Städten 100 MBit/s, jedoch durch die Verluste und ergab sich ein realer Wert von 20 bis 80 MBit/s.
Die Zukunkft der Netztechnik LTE
Die Testergebnisse zeigen auf, dass in der Netztechnik noch viel mehr zu erwarten ist. Viele der namhaften Hersteller haben bereits angekündigt Forschungen und Umsetzung der Netztechnik LTE voranzutreiben. Neue mobile Endgeräte wie Handys, Smartphones und Sufsticks seinen bereits in der Entwicklung. Die Übernahme von UMTS/HSPA durch den Nachfolger LTE wird sicherlich noch etwas auf sich warten lassen, ist aber in jeden Fall nicht mehr aufzuhalten. In Deutschland wird nun eine erneute Versteigerung der Mobilfunk-Frequenzen erwartet. Die 800 MHz Frequenz, die durch die Digitalisierung der terrestrischen TV-Austrahlung frei geworden ist, steht nun im Augenmerk der Netzbetreiber. Diese Frequenz soll dann künftig zur Umsetzung der neuen Netztechnik die Grundlage bieten.


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